Zuerst wählte Johnson Casinos aus, die für ihn favorisierte Hausregeln hatten. Er spielte an Tischen mit einer optimalen Deckanzahl. An den Tischen konnte der Spieler jede beliebige, favorisierte Hand in bis zu vier separate Hände aufsplitten. Einige Casinos erlauben nur einen Split oder verbieten diese Möglichkeit komplett.

Er wählte Dealer aus, die aufhörten Karten auszugeben, wenn die Hand gesamt bereits 17 ergab und ein Ass enthielt, was dazu führte, dass Johnson eine Chance hatte, mit seiner Hand die des Dealers zu schlagen. Darüber hinaus wählte der Spieler Tische aus, an denen es möglich war, bei jeder Hand den eigenen Einsatz zu verdoppeln. Manche Casinos verbieten diese Option, sobald die eigene Hand gesamt 9, 10 oder 11 ergibt.

Casinoauswahl mit Bedacht

Der große Vorteil jedoch war die garantierte Rückzahlung, die er im Vorfeld mit den Casinos aushandelte. Bei Rückzahlungen handelt es sich meist um einen Teil der Einsätze, die zurückerstattet werden. Dieses Angebot gilt oft für High-Roller, die eine zehnprozentige Rückzahlung von den Casinos garantiert bekommen. Johnson konnte sich im Vorfeld eine zwanzigprozentige Rückzahlung sichern, was ihm zu seinem erfolgreichen Spiel verhalf.

Innerhalb eines halben Jahres konnte der Spieler in drei Casinos Gewinne in Höhe von 15 Millionen Dollar ansammeln. Nach dieser Zeit und den Erfolgen des Spielers musste er feststellen, dass sein Geld und damit seine Einsätze in den Casinos in Atlantic City und Las Vegas nicht mehr willkommen sind.