Im Vergleich zu dem vorherigen Gesetzesentwurf wurden in dem neuen Spielhallengesetz erneut einige änderungen vorgenommen. Diesen änderungen haben sowohl die Fraktionen von CDU und FDP zugestimmt, als auch der Innen- und Rechtsausschuss sowie der Wirtschaftsausschuss.

Die Veränderungen des neu verabschiedeten Spielhallengesetzes betreffen unter Anderem die Sperrzeiten. Zuerst war vorgesehen, dass die Sperrzeiten für Spielhallen von 03:00bis 10:00 Uhr eingeführt werden sollten. Nach dem neuen Spielhallengesetz wird die Sperrzeit innerhalb der Zeit zwischen 05:00und 10:00 Uhr durchgeführt. Auch sollten Doppelkonzessionen eigentlich verborten werden, was nun jedoch nicht umgesetzt wurde.

Doppelkonzessionen dürfen weiterhin bestehen bleiben, so dass Spielhallen mit 24 Spielgeräten in einem Gebäudekomplex weiterhin betrieben werden können. Mehrfachkonzessionen werden nicht unmittelbar verboten, sondern dürfen die übergangsfrist von maximal 15 Jahren nach Erteilung der Konzession bestehen bleiben.

Neben diesen neu festgelegten Regelungen, gibt es weitere Regeln die mit dem neuen Spielhallengesetz verabschiedet wurden. Unter Anderem dürfen die Worte Casino und Spielbank nicht in den Namen der Spielhallen auftauchen. Wettterminals sind in Spielhallen verboten, denn dafür existieren die richtigen Wettbüros. Wettterminals dürfen damit in Spielhallen weder aufgestellt noch betrieben werden.

Der Betreiber der Spielhallen ist dafür zuständig für das entsprechende Aufsichtspersonal in den Räumlichkeiten zu sorgen, so dass das geschehen in den Etablissements ordnungsgemäß beaufsichtigt wird. Nachdem das Gesetz nun verabschiedet wurde, tritt es einen Tag nach Verkündung in Kraft.