Neben dieser Steuer soll nun eine weitere Glücksspielsteuer eingeführt werden, die speziell für ausländische Anbieter gelten soll. Derzeit wird über diese neue Regelung eingehend gesprochen, denn zuerst muss die genaue Planung stattfinden, bevor ein Gesetz dieser Art verabschiedet werden kann.

Bei der neu einzuführenden Steuer soll es sich um die Sekundärsteuer handeln. Einig sind sich die Verantwortlichen zumindest daran, dass eine Steuer dieser Art eingeführt werden soll. Wie jedoch die Umsetzung stattfinden soll, darüber ist man sich noch nicht einig, auch wenn es eine Vielzahl an Vorschlägen gibt. Klar ist aber, dass eine separate Steuer für Anbieter aus dem Ausland festgelegt werden soll, die ihr Angebot in Großbritannien machen. In welcher Form dies jedoch geregelt werden soll bleibt abzuwarten.

In Großbritannien wurde nun ein eigens dafür zusammengefasstes Komitee mit der Prüfung beauftragt. Die zuständigen Personen werden nun nach den Bedingungen der Branche gucken, um dann ein entsprechendes Konzept darauf aufbauen zu können. Die zuständigen Personen konzentrieren sich auf die Art der Besteuerung und wie man zwischen inländischen und ausländischen Anbietern in Bezug auf die Steuer unterscheiden kann.

Manche Unternehmen scheinen jedoch wegen der zukünftigen Steuer besorgt zu sein. Das Unternehmen Deloitte untersucht derzeit im Auftrag von William Hill die Situation unabhängig von dem Komitee. William Hill scheint nämlich besorgt zu sein, dass die Einführung dieser neuen Steuer dazu führen könnte, dass die Spieler auf illegale Seiten abwandern.

Dies würde weder dem Land noch den Spielern zu Gute kommen, sondern sogar eher eine Gefahr mit sich bringen. In Frankreich und Italien habe man aufgrund hoher Steuersätze ähnliche Reaktionen der Spieler bemerkt und dies sollte in Großbritannien für die Zukunft vermieden werden, so William Hill.