Schon im nächsten Jahr soll das kleine Glücksspiel verboten sein, was bedeuten würde, dass alle Geräte aus Gaststätten, Hinterzimmern und anderen Etablissements entfernt werden müssen. Insgesamt betrifft die Regelung, sollte sie zum nächsten Jahr tatsächlich Einzug halten, 1500 Spielgeräte, die bis dahin entfernt werden müssen oder ab 2015 dann illegal aufgestellt sind.

Die Gegner des kleinen Glücksspiels freuen sich sehr über diese mehrheitlich getroffene Entscheidung, doch man sollte sich in diesem Fall nicht zu früh freuen, denn nach neusten Angaben werden von Seiten der Automatenindustrie bereits Klagen vorbereitet. Der Bürgermeister Michael Häupl (SPö) habe aufgrund der Steuereinnahmen eine geteilte Meinung, denn mit dem Verbot des kleinen Glücksspiels würden der Stadt Einnahmen fehlen.

Die Klagen durch die Automatenbetreiber stellen auch eine große Gefahr dar und die Entscheidung für das Verbot des kleinen Glücksspiels könnte am Ende für die Stadt sehr teuer werden. Bisher ist noch nicht festgelegt, was genau ab dem Jahr 2015 passieren wird, doch die Automatenindustrie fordert eine deutliche Stellungnahme zu diesem Thema, damit entsprechend dagegen vorgegangen werden kann. Mit einem Verbot würde es nicht nur die Automatenbetreiber selber, sondern darüber hinaus auch die Mitarbeiter treffen. Diese sollen nach Angaben der Betreiber erfahren, was die Zukunft mit sich bringen wird.

Ungewisse Zukunft für Automatenbetreiber

Im Vorfeld habe es einige Beschwerden geben. Gerade in Ballungszentren, wo sich die Spielhallen aneinander reihen, beklagen sich die Anwohner über das Elend vor Ort. Soziales Leid und Spielsucht seien in eben solchen Gegenden täglich präsent, hier würde ein generelles Verbot des kleinen Glücksspiels helfen, so die Betroffenen.

Auf der anderen Seite gibt es die Automatenbetreiber, die in eine ungewisse Zukunft blicken. Doch nicht nur die Betreiber selber könnten betroffen sein, auch die Angestellten in der Automatenbranche. Mit dem Verbot des kleinen Glücksspiels würden viele Mitarbeiter ihren Job verlieren, was zum gleichen sozialen Elend führen könnte. Die Situation ist verfahren und es bleibt weiterhin spannend, welche Entscheidung die Regierung in dieser Sache fällen wird.