Wenn di Republikaner sich bei den Wahlen tatsächlich durchsetzen können, dann erwartet vor allem die Pokerfans eine grobe Veränderung. Die Republikaner machten während des Wahlkampfs deutlich, dass die pathologische Spielsucht in Amerika als große Gefahr angesehen wird und diese auch schwere Folgen mit sich bringen kann.

Genau aus diesem Grund will die Partei sich für das generelle Verbot von Internet Glücksspielen einsetzen. Darüber hinaus wird im Falle des Gewinns der Wahlen die Rücknahme der Entscheidung von dem Justice Department gefordert, die das Wettangebot im Internet möglich machen soll.

Die Entscheidung des Justice Department soll den Wire Act umgehen und wurde zum Ende des Jahres 2011 getroffen. Die Entscheidung enthielt die Erlaubnis für Lottoanbieter, eben diese Lottoscheine über das Internet für die eigenen Kunden anzubieten.

Die Entscheidung bewirkte in der Online Glücksspiel und auch Online Poker Branche, dass die Poker- und Glücksspielfans Hoffnung schöpften, dass auch die Gesetze in Bezug auf Online Casinos und Online Poker gelockert werden könnten. Seit der getroffenen Entscheidung wurde bereits von einigen Staaten eine Prüfung vorgenommen, die die Möglichkeiten beinhalten soll in Zukunft Online-Poker in Amerika anzubieten.

Erschreckend ist es vor allem für die Poker und Glücksspielwelt, dass die Republikaner in Bezug auf das Online-Gambling eine so generelle Stellung einnimmt. Experten sind vor allem der Meinung, dass nicht alle online Glücksspiele über einen Kamm geschert werden sollten. Während des Wahlkampfs machte die Partei bisher schon mehr als deutlich, dass das Online Glücksspiel für die Bevölkerung laut Meinung der Partei eine große Gefahr darstellt und zudem mit Kriminalität und Verbrechen gleichzusetzen ist.

Auch die Deklaration des Pokerspiels als Glücksspiel sorgte bei den Republikanern nicht für Freude. Denn auch im Falle eines Verbots des Online Glücksspiels, würde Poker in diesem Fall nicht darunter fallen. Demnach müssten dann grundsätzlich alle Spiele verboten werden.