Natürlich spielt hierbei auch der Bundesverband privater Spielbanken in Deutschland e.V. (BupriS) eine Rolle, der in Bundesverband deutscher Spielbanken gegr. 2008 als BupriS e.V. umbenannt wurde. Die Umbenennung soll ein erstes Zeichen sein, welches für eine faktenbasierte Diskussion der Glücksspielregulierung stehen soll. Mit den bevorstehenden Veränderungen soll der Verbraucherschutz nach Meinung der BupriS-Mitglieder in den Fokus rücken. Sinnvoll sei es den Verbraucherschutz zum Mittelpunkt der Glücksspielregulierung zu machen, so der BupriS-Vorstandsvorsitzende Martin Reeckmann.

Nachdem die Glücksspielregulierung gescheitert ist und das illegale Glücksspielangebot sich in Deutschland immer mehr ausgebreitet hat, sei es nun an der Zeit, über eine neue Regulierung nachzudenken, bei der andere Fakten im Fokus stehen. Hierbei soll weniger Wert darauf gelegt werden, ob die Glücksspielanbieter in privater oder staatlicher Hand sind. Laut Reeckmann sei es besonders wichtig, hierbei keinen Unterschied zu machen und den Verbraucherschutz ganz klar in den Fokus zu stellen.

In dem Anfang des Jahres zusammen mit der Medienplattform EurActiv, der Schmidt-Gruppe und Löwen-Entertainment verfassten Yellowpaper, bei dem es vor allem um eine praxistaugliche, auf Verbraucherschutz beruhende Glücksspielregelung geht, geht die Regulierung bereits in die richtige Richtung. Hier soll in Zukunft nun an der Umsetzung gearbeitet werden, mit dem Ziel den Verbraucherschutz zu stärken und das illegale Glücksspielangebot deutlich einzudämmen.