Diese neue Regierung, die sich aus SPD, Grünen und SSW zusammensetzt, hat bereits angegeben, dass die Pläne für die Zukunft den Rückzug des Kieler Glücksspielgesetzes beinhalten, genau wie den Beitritt zu dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag, der durch die 15 Ministerpräsidenten der anderen Bundesländer beschlossen wurde.

Der Vorsitzende des Bundearbeitskreises, Horst Jaguttis, gibt darüber hinaus an, dass dieser besonders erfreut sei, dass das Bundesland dank der Entscheidung der neuen Regierung, plant sich dem Gesetz der anderen Bundesländer anzuschließen. Offensichtlich wird bei ver.di vorrangig der Abbruch des Alleingangs des nordischen Bundelandes begrüßt, so erscheinen zumindest die Aussagen der Beteiligten.

Der Geschäftsführer des Bundesarbeitskreises Spielbanken weist darauf hin, dass dieser zwar nicht mit allen Regelungen des Glücksspieländerungsstaatsvertrages zufrieden sei, jedoch angestrebt werde, dass in Europa eine einheitliche Regelung in Bezug auf das Glücksspiel vorherrscht. Deshalb scheint der Abbruch des Alleingangs von Schleswig-Holstein für den Bundesarbeitskreis auch so erfreulich.

Die einheitliche Regelung für Deutschland soll eine Rechtseinheit bilden, damit dies für ver.di der richtige Schritt sein könnte. Das Einlenken von Schleswig-Holstein war hierfür dringend erforderlich und nun scheinen die Pläne der schleswig-holsteinischen genau diesem Wunsch von ver.di zu entsprechen.

Ver.di hatte sich bereits in der Vergangenheit gegen das Kieler Glücksspielgesetz ausgesprochen. Hier fielen unter anderem äußerungen, die besagten, dass ver.di kein norddeutsches Las Vegas haben wolle. Erfreulich sei für ver.di außerdem, dass Online Poker und Online Casinos dadurch weiterhin für Deutschland verboten bleiben werden, wenn die Pläne der schleswig-holsteinischen Regierung umgesetzt werden.