Die Lage der Spielbanken in der Bundesrepublik und die Konsequenzen für die Angestellten, der umstrittene Glücksspielvertrag und das gewinnträchtige Automatenspiel waren Diskussionspunkte bei der Konferenz des Bundesarbeitskreises Spielbanken der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, kurz Ver.di in der deutschen Hauptstadt.

Die Mitglieder des Bundesarbeitskreises und die Mitarbeiter im traditionellen Spiel des Casinos in Berlin lenkten mithilfe einer Aktion vor den Abgeordneten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, das zugleich im Besitz der Casinos ist, den Fokus auf die Notlage der Angestellten.

Seit rund zwei Monaten stehen die Spielautomaten im oben genannten Casino im Mittelpunkt. Ein Mitglied des Bundesarbeitskreises und Vize-Vorsitzender des Betriebsrat sagte, dass das traditionelle Spiel, bei dem Croupiers benötigt werden, nun vollkommen auf Eis gelegt wurde und die Beschäftigten vorerst nicht mehr arbeiten.

Unter dem Vorwand einer Spielbank werde eine Spielhalle unterhalten, dies laufe dem Spielbankengesetz deutlich zuwider, 35 Mitarbeiter werden von dieser Vorgehensweise in Mitleidenschaft gezogen.

Die Gewerkschaft sagt, dass die Angestellten nicht nur das Mitgefühl aller Spielbankmitarbeiter in der Bundesrepublik haben, sondern auch die Unterstützung der Gewerkschaft, die Himmel und Hölle in Bewegung setzen wird, um ein traditionelles Spiel wie Roulette, Black Jack und Poker im Casino Berlin wieder möglich zu machen.

Der Vorsitzenden des Bundesarbeitskreises betont, dass man der Forderung des Bundesverbandes privater Spielbanken äußerst wohlwollend gegenüber stehe. Diese forderte, dass zugelassene Spielbanken in der Bundesrepublik lediglich dann noch eine Erlaubnis erhalten sollen, wenn sie die traditionellen Spiele bereitstellen.

Der Bundesarbeitskreis befürwortet ein dreigliedriges Prinzip. Neben dem klassischen Spiel finden sich hier noch Spielautomaten und Events. Mit dem Geschäftsführer der Spielbanken Mecklenburg-Vorpommern führte man ein vertrauliches Gespräch.

Hier wurden die Lage der Spielbanken, das Automatenspiel mit Gewinnmöglichkeit, der Vertrag sowie die Forderung der Betreiber der Spielbanken, ein Online Angebot für ihre Spiele etablieren zu können, erörtert.

Der Bundesarbeitskreis befürwortet nach wie vor den Fortbestand des Monopols im Bereich Glücksspiel aus und lehnt ein Online Angebot in Bezug auf Glücksspiele vehement ab.