In den Vereinigten Staaten hat es den Anschein, als ob sich momentan eine große Lobby auf den Weg zum Glücksspiel im Internet macht, da die Zeitung "New York Times", die einen exzellenten Ruf genießt, darüber schreibt.

Die großen Casinogruppen MGM Resorts, Harrahs Enterntainment und Wynn Resorts lehnten bislang Glücksspiel im Internet entschieden ab. Sie sahen dies als Schaden für ihre Live Casinos, wie beispielsweise dem Bellagio, dem Caesars oder dem Wynn an.

Augenscheinlich bahnen sich hier Veränderungen an, denn die großen Betreiber von Casinos haben sich in einer Vereinigung von Lobbys, der "American Gaming Association" zusammengetan.

Ihr Vorsitzender ist Frank Fahrenkopf, der gegenüber der "New York Times" zugab, dass die Gruppe an einer Idee arbeitet, der von dem Kongress verlangt, bestimmte Sparten des Online Glücksspiels zuzulassen. Der Zeitung zufolge, soll das Pokern im Internet ein Teil davon sein, denn hier finden die Casinos die wenigsten Effekte.

Poker bringt in den hauseigenen Casinos nur einen Bruchteil der Gesamteinnahmen ein. Mit den Markennamen der Casinobetreiber ist es möglich ein ganz anderes Publikum in der ganzen Welt anzusprechen, die niemals ein Casino betreten würden.

Im Juli debattierte man über ein Gesetz im House Financial Services Committee, das auch abgesegnet wurde. Diesem gab man wegen der Gegnerschaft der Betreiber von Live Casinos wenig Aussichten, im Kongress durchzukommen.