Im Vereinigten Königreich hat man schon länger die Vermutung, dass die Gesetze in Sachen Glücksspiel verbessert und zum Teil auch anders gemacht werden.

Man geht davon aus, dass in den nächsten Monaten änderungen unterschiedlichster Art im Bereich dieser Gesetzgebung vorgenommen werden. Die sogenannte "Weiße Liste" soll zuerst überprüft werden.

Diese gestattet mit Zulassungen ausgestatteten Betreibern, die nicht aus Großbritannien stammen, die Tätigkeit im Land. Die Sache gewann an Wichtigkeit, als im April der Black Friday stattfand und das Pokerunternehmen "FullTilt" daraufhin seine Zulassung los war.

Das Unternehmen befindet sich in einem Land, dass auf der Liste enthalten ist und das Vereinigte Königreich befand, dass Veränderungen dringend notwendig sind.

Diese Vorgaben sehen vor, dass sich die lizenzierten Unternehmen im Land um eine Zulassung in Großbritannien bemühen müssen.

Die Liste erlaubte denjenigen Betreibern die Arbeit, die im Wirtschaftraum Europas und in anderen Ländern auf der Liste tätig waren. Die veränderte Version sieht ähnliche Vorgaben wie bei den juristischen Regelungen in Frankreich und Italien in Sachen Online Casinos vor.

Die Staaten bestehen auf inländische Zulassungen und haben keine Betreiber im Land, die Zulassungen aus anderen Staaten haben.

Die Regelungen die man im Vereinigten Königreich einführen möchte, sollten den britischen Nutzern einen effektiveren Schutz vor den virtuellen Casinos mit nichtbritischer Lizenz bereitstellen. Bis dato hatten diese Betreiber mehr Vorteile.

Sie waren nicht verpflichtet, dieselben Abgaben wie die inländischen Unternehmen zu entrichten. Diese Vergünstigung wird infolge der änderung aufgehoben. Der Minister, der sich um wirtschaftliche Entwicklung und das Glücksspiel kümmert, sagte, dass die nichtbritischen Betreiber im Vorteil sind.

Dies liegt daran, dass sie den Markt des Landes nutzen können, ohne finanziell gleichwertig zur Verantwortung gezogen zu werden wie die inländischen Unternehmen.