Das Verbot die Lizenzen an die Wettanbieter auszugeben wurde von Seiten des Verwaltungsgerichts Wiesbaden gegenüber dem hessischen Innenministerium ausgesprochen. Das Verbot bewirkt nun in erster Linie einmal, dass die Beteiligten sich auf weitere Wartezeit einstellen müssen, denn das gesamte Verfahren liegt nun auf Eis, bis es zu weiteren Verhandlungen und gegebenfalls Entscheidungen kommen wird.

Juristisches Nachspiel

Schon im Vorfeld wurde von Seiten einiger Experten vorhergesagt, dass das Verfahren einige juristische Nachwehen mit sich bringen wird. Dieser Fall ist nun tatsächlich eingetreten. Nachdem die 20 Unternehmen preisgegeben wurden, an die jeweils eine Lizenz ausgegeben werden soll, gingen die ersten Klagen beim Verwaltungsgericht ein.

Nicht nur das gesamte Verfahren wurde von Seiten der Anbieter in Frage gestellt, sondern darüber hinaus vor allem auch die scheinbar willkürliche Festlegung von den auszugebenen 20 Lizenzen im Glücksspielstaatsvertrag Die Anzahl sei willkürlich festgelegt worden und die Anbieter sehen dies nicht als gerechtfertigt an. Die Gerichte müssen nun entscheiden, wie es in dieser Sache weitergehen wird. Unterdessen müssen sich die Anbieter und das hessische Innenministerium auf eine weitere Wartezeit gefasst machen.