Japans Badminton-Star Kento Momota besuchte mehrfach illegale Casinos und nahm an illegalen Glücksspielen teil. Aufgrund dieser Tätigkeit wird dem berühmten Badminton-Spieler nun die Teilnahme an den Olympischen Spielen versagt. Der 21-jährige Star-Spieler wird die Reise nach Rio de Janeiro, wo die Olympischen Spiele stattfinden werden, nicht antreten.

Glücksspiel ist in Japan weitestgehend illegal. Dies macht die Einstellung der Japaner gegenüber den Spielen mit dem Glück deutlich. Deutlich wird auch, dass die Japaner dies sehr streng sehen, denn trotzdem in dem Topspieler große Medaillenhoffnung gesehen wurde, wird der Spieler nicht bei den Olympischen Spielen antreten. Der Badminton-Star hat zugegeben mehrere Spielhallen besucht zu haben und vor Ort an illegalen Glücksspielen teilgenommen zu haben. Nach eigenen Angaben habe er in den Etablissements insgesamt rund 4000 Euro verzockt.

Aus der Traum vom Olympia Star

Für den Badminton-Spieler ist mit dieser Entscheidung nun ein Traum geplatzt. Während die illegalen Glücksspiele mit Sicherheit nur eine Ablenkung für den Gamer darstellten, lag wahrscheinlich in den Olympischen Spielen auch die große Hoffnung des 21-jährigen. Diesen Traum hat der Spieler sich allerdings selbst verbaut. Zudem ist die Rede davon, dass der Spieler auch für die Sommerspiele im August nicht nominiert werden soll. Nachdem der Japaner mit Bronze die erste Medaille bei einer Einzel-WM holte, ist die Hoffnung auf eine Ehrung bei Olympia für Japan nun quasi bereits verloren.