Neben den Neuigkeiten rund um das Glücksspielgesetz in Schleswig-Holstein gibt es auch weniger gute Neuigkeiten aus dem Bundesland zu berichten.

Die Spielhallen haben im Laufe der letzten Jahre immer weniger Einnahmen verbuchen können, weshalb nun fünf Betreiber den Betrieb einstellen und die Etablissements zum Verkauf anbieten müssen. Die Einnahmen der Spielhallen haben sich seit 2007 um fast die Hälfte verringert. Um einen Betrieb steht es besonders schlecht, die Spielhalle in Travemünde.

Gründe für die zurückgehenden Einnahmen gibt es verschiedene. Es scheint so, als würden die Spielautomaten für die Gamer nicht mehr so viel Reiz ausüben. Davon abgesehen, dass die Besucherzahlen und damit auch die Einnahmen verstärkt zurückgingen, haben die Spieler im Laufe der Zeit auch immer weniger Einsätze gemacht. Die Besucher wollten scheinbar zunehmend unterhalten werden, anstatt wirklich das Spielen zu verfolgen. Dadurch fielen die Einnahmen immer geringer aus und die Betreiber konnten ihr Geschäft nicht mehr am Laufen halten.

In dieser Hinsicht bringt das neue Glücksspielgesetz aus Schleswig-Holstein für die Spielhallen einen Vorteil mit sich, denn diese können ab dem nächsten Jahr ihre Spiele auch online anbieten. Im Online Bereich sind die Spielautomaten auch beliebter denn jeh, weshalb die Anbieter hier gute Chancen haben darüber wieder mehr Einnahmen in die Kassen zu bekommen.

Die jetzigen Betreiber der Spielhallen können davon jedoch nicht mehr profitieren. Die fünf Spielhallen wurden bereits zum Verkauf ausgeschrieben und man wartet nun auf die entsprechenden Angebote. Es kommen verschiedene Betreiber für alle Spielhallen in Frage aber auch ein einziger, der alle Etablissements erwerben möchte.

Ob der Verkauf die Situation der Objekte sichern wird, steht zwar nicht fest, aber es ist immerhin ein Versuch die Spielbanken Schleswig-Holsteins zu retten.