Von Seiten der Deutschen Bank gab es zu diesen Neuigkeiten noch keine offizielle Stellungnahme. Unterschiedliche Quellen sprechen von Verkaufsverhandlungen, in denen es um Summen zwischen 1,5 und über 2 Milliarden Dollar gehen soll.

Weiterhin soll es bereits vier Interessenten geben, die offensichtlich Interesse an dem Kauf des Cosmopolitan-Resort bekundet haben. Nach sechs Jahren der verlustbringenden Geschäfte in Las Vegas, scheint für die Deutsche Bank der Zeitpunkt tatsächlich günstig, das Objekt wieder abzustoßen. Zum Zeitpunkt des Kaufs erwarb die Bank das Casino im Zuge einer Zwangsvollstreckung. Zu dieser Zeit wurde in einer Mitteilung der Deutschen Bank deutlich gemacht, dass es sich bei dem Kauf lediglich um ein vorübergehendes Investment handle.

Von Seiten der Bank fanden im Anschluss an den Kauf grundlegende Sanierungsmaßnahmen statt. Eine komplett neue Gestaltung wurde von Seiten der Bank finanziert. Heute betrachtet wurde das Casino jedoch leider genau zum falschen Zeitpunkt erworben und saniert, denn zu der Zeit als die Bauarbeiten gerade in vollem Gange waren, brach das Casinogeschäft aufgrund der Finanzkriese deutlich ein und auch Las Vegas verlor zu dieser Zeit einen großen Teil der Kundschaft.

Doch nicht nur das Geschäft als solches ließ nach, auch sanken die Immobilienpreise in Nevada zu diesem Zeitpunkt sehr stark. Erst im letzten Jahr schien es mit den Geschäften des Casinos wieder bergauf zu gehen und es konnte ein deutlicher Anstieg der Erträge verzeichnet werden. Seit Eröffnung des Resorts scheint es also nun wieder eindeutig bergauf zu gehen, wodurch der Zeitpunkt des Verkaufs von Seiten der Deutschen Bank tatsächlich gut gewählt wäre, um so die Verlustgeschäfte der letzten Jahre wieder bereinigen zu können.