Rechtsstreit zwischen Ex-Glücksbote und Lotto ist beigelegt

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Hans Joachim Schmitz mit Lottokugel

Als Glücksbote war Hans Joachim Schmitz jahrelang für Lotto Rheinland-Pfalz tätig. Hier war es seine Aufgabe, Lottospieler über Gewinne zu informieren und als Pressesprecher Informationen über Millionengewinne an die Medien herauszugeben. Hierbei war es besonders wichtig, die Namen und Wohnorte der Gewinner nicht zu nennen. Grund des Streits mit seinem früheren Arbeitgeber war die Geheimhaltungsformulierung. Nach dieser war es Pflicht, über Betriebs- und Geschäftsgeschehnisse Stillschweigen zu bewahren.

Grund für den Rechtsstreit:

  • Schmitz bezeichnete die alte Geheimhaltungsformulierung stets «als Knebelvertrag»
  • alte Geheimhaltungsformulierung wurde aufgehoben und durch eine neue ersetzt
  • in dem alten Schriftstück hieß es, dass Schmitz sich lebenslang verpflichtet, Lotto Rheinland-Pfalz unaufgefordert und unverzüglich allen neuen Kontakte zu Journalisten mitsamt deren Namen und Adressen mitzuteilen
  • Schmitz hoffte mit der Klage zu erreichen, dass die Vereinbarung der Lottogesellschaft für sittenwidrig und damit unwirksam erklärt wird

Prozess wurde verhindert

Durch den Gütetermin zwischen dem Ex-Glücksboten und Lotto Rheinland-Pfalz konnte ein Prozess verhindert werden. Beide Parteien konnten sich bei einem Termin beim Arbeitsgericht in Koblenz einigen. Durch die Einigung wurde die Vereinbarung der Lottogesellschaft dementsprechend nicht für unwirksam erklärt.

Rechtsstreit zwischen Ex-Glücksbote und Lotto ist beigelegt

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