Nach der Neueröffnung des Mallorca Casinos in Porto Pi in Palma, welche mit einer großen Feier Anfang Oktober stattfand, konnte das Casino nicht direkt den Spielbetrieb aufnehmen, sondern musste drei Tage lang geschlossen bleiben, da der Verband der Spielsalons den Betrieb der Einrichtung mit einer Anzeige blockierte.

Nach drei Tagen jedoch konnte das Casino den normalen Spielbetrieb endlich aufnehmen. Hinausgezögert wurde die Aufnahme des Spielbetriebs schlussendlich durch die Landesregierung, da diese auf die Beschwerde von Seiten des Verbandes der Spielsalons reagieren musste.

Die Anzeige lautete, dass die Betreiber des Mallorca-Casinos keine Erlaubnis für den Spielbetrieb hätten. Als Konter darauf sagte das Casino, dass die behördlichen Genehmigungen einwandfrei seien und damit eine Erlaubnis zum Spielbetrieb vorläge. Weitere Anschuldigungen es Verbandes der Spielsalons lauteten, dass die Bauweise der Einrichtung nicht den Bauplänen entspräche und schon während des Baus verändert worden seien.

Dies wurde jedoch von Seiten des Casinos wiederlegt. Laut Casino haben die Veränderungen beim Bau die Planung der Spielräume nicht beeinflusst und dies wäre einzig und allein eine Notwenigkeit gewesen, dass die Landesregierung hätte einschreiten müssen, so die Zuständigen des Casinos. Trotzdem der Spielbetrieb nun etwas verspätet endlich möglich ist, werden weitere Punkte zwischen dem Mallorca Casino und der Vereinigung vor Gericht ausgetragen.

Der Leiter des Casinos, Miguel Ortiz, feierte Anfang Oktober die Eröffnung seines Casinos. Auffällig war, dass keine Politiker zu der Eröffnungsfeier erschienen, was den Betreiber frustrierte. Trotz der Abwesenheit von den eingeladenen Politikern waren einige Wirtschaftsvertreter als Gäste in Porto Pi zugegen.

Die fehlende Unterstützung der Politiker ist bitter für den Betreiber, denn dieser, so sagt er selbst, habe jahrelang einige Millionen Euro in Form von Steuern an den Staat bezahlt und zudem mit der Eröffnung des neuen Casinos zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Die Anerkennung von politischer Seite scheint hier jedoch verloren gegangen zu sein.

Vor der Neueröffnung in Porto Pi befand sich die Einrichtung in Calvia bei Magaluf. Mit der neuen Lage und den neuen Räumlichkeiten erhoffen sich die Betreiber neue Kunden anlocken zu können und einen guten Spielbetrieb zu gewährleisten. Unter anderem werden Live Spiele wie Roulette und Black Jack in dem neuen Casino angeboten. Der Umbau und die Gestaltung der Räumlichkeiten kosteten den Betreiber 8,5 Millionen Euro. Er erhofft sich nun regen Zulauf, damit sich die Investitionen am Ende bezahlt machen.