Spielerschutz und vor allem Jugendschutz sind besonders im Zusammenhang mit Spielhallen ein wichtiges Thema. In Deutschland wird bereits seit Jahren an entsprechenden Regulierungen gearbeitet, mit denen verhindert werden soll, dass zu viele Menschen der Spielsucht verfallen. Gerade weil vor allem junge Menschen mehr und mehr Interesse daran haben, die Spielhallen zu besuchen, wird es zunehmend wichtiger, dass der Jugendschutz im Besonderen berücksichtigt wird.

In Stuttgart wird nun auf elektronische Gesichtskontrollen am Eingang von Spielhallen gesetzt. Damit soll vor Ort im Zusammenhang mit den entsprechenden Etablissements der Jugend- und Spielerschutz verstärkt gewährt werden. Wenn der sogenannte „Face-Check“ erfolgreich wird, dann könnte damit gerechnet werden, dass dieser in Zukunft deutschlandweil angewendet werden könnte.

Was der Face-Check ist:

  • zu junge Spieler sollen erkannt und dem Personal gemeldet werden
  • gesperrte Spielsüchtige sollen erkannt und dem Personal gemeldet werden
  • Anlage scannt die Gesichter aller Besucher
  • Umsetzung des Bildes in biometrische Daten
  • Alarmsignale bei Besuchern unter 25 Jahren und bei Spielsüchtigen
  • Personal ist dann für weitere Kontrollen verantwortlich

Bei dem System handelt es sich um eine neue Erfindung. Sollte die Einführung erfolgreich sein und tatsächlich erkennen, ob jemand zu jung für den Besuch einer Spielhalle ist oder zu den spielsuchtgefährdeten Spielern gehört, dann wäre dies eine sehr hilfreiche Erfindung für ganz Deutschland. Es könnte dabei helfen den Spielerschutz und den Jugendschutz besser gewährleisten zu können.