Hier sollen Regelungen gefunden werden, die den Spieler- und Jugendschutz langfristig besser gewährleisten können. Eine Idee hierfür ist die landesweite Sperrdatei für Spielhallen. Hier soll es ähnlich wie bei Spielbanken für die Spieler möglich sein, sich selbst zu sperren, aber es soll auch möglich sein, gesperrt zu werden. Hierdurch wird potentiell spielsüchtigen Spielern der Zutritt zu den Etablissements verwehrt und dies landesweit.

Die Sperrdatei soll nun also im Zuge der Gesetzesänderung angelegt werden. Nicht nur die Betroffenen selber werden die Möglichkeit haben, sich in die Sperrdatei eintragen zu lassen, sondern auch Hinweise durch Dritte, wie zum Beispiel Familienmitglieder oder Freunde werden ernst genommen.

Zudem sieht die Gesetzesänderung vor, dass sowohl inhaltlich auch in Bezug auf die Dauer Mindeststandards für die Schulung von Personal in entsprechenden Glücksspieletablissements eingeführt werden sollen. Die Schulungen sehen dann vor allem vor, dass das Personal öffentlicher Glücksspielanbieter sich mit den Themen Jugend- und Spielerschutz gut auskennt und zudem lernt problematisches Spielverhalten bei allen Kunden frühzeitig zu erkennen.

Regelungen für Spielhallen

Neben diesen Maßnahmen, die im Kampf gegen die Spielsucht helfen sollen, gibt es darüber hinaus auch die gesetzlichen Regelungen, wie zum Beispiel Sperrzeiten, Ruhetage und Anzahl an Geldspielgeräten in den unterschiedlichen Etablissements. Bei Einhaltung der Regelungen von Seiten der Glücksspielanbieter könne man laut Expertenmeinung dafür sorgen, dass die Spielsucht langfristig eingedämmt werden wird.

Das neue Glücksspielgesetz in Rheinland-Pfalz soll auch den Kunden und Verbrauchern mehr Sicherheit signalisieren, sodass von Seiten dieser gemerkt wird, dass Aktivität im Kampf gegen Spielsucht an den Tag gelegt wird und somit auch die Spieler sich sicherer und geschützter fühlen können.