Geplant ist es die Startschwierigkeiten auszuräumen und die Sportlotterie anzutreiben. Hierzu wurden bereits einige Gespräche geführt und Pläne aufgestellt, wie dieses Vorhaben realisiert werden kann. Zu diesen Plänen zählen folgende Veränderungen:

– Kundenbindungsprogramme mit Sportmarken wie Adidas

– neue Gesellschafterstruktur

– geplante Vertriebsoffensive in der zweiten Jahreshälfte

Bisher waren die Lose der Sportlotterie lediglich in den hessischen Verkaufsstellen und bundesweit im Internet erwerbbar. In diesem Jahr soll sich dies ändern und der Geschäftsführer plant es möglich zu machen, dass die Lose zukünftig in den bundesweit fast 24.000 Annahmestellen verkauft werden können.

Auch durch die Einbindung der Sportlotterie in Kundenbindungsprogramme wolle man den Vertrieb zusätzlich stärken. Hierzu werden bereits Gespräche mit Unternehmen wie Telekom, Lufthansa, Adidas, Edeka oder der TV-Sender Sky geführt.

Start der hessischen Umweltlotterie

Neben der Vertriebsoffensive, die für die Sportlotterie geplant ist, ist zudem geplant die hessische Umweltlotterie bereits im April dieses Jahres starten zu lassen. Hierbei sollen die Gewinner die Chance auf ein Umweltprojekt bekommen, welches mit 5.000 Euro unterstützt wird. Die Anzahl der Mitspieler wird im Vorfeld auf 100.000 begrenzt, sodass hier höhere Gewinnchancen gegeben sind, als bei anderen Lotterien. Geschäftsführer Sundermann gibt an, dass er nicht davon ausgehe, dass die Lotterien – Umwelt- und Sportlotterie – in Konkurrenz zueinander stehen, denn die jeweilige Lotterie stiftet für bestimmte Zwecke einen Nutzen und spricht somit verschiedene Zielgruppen an.