Diese Meldung löste bei dem Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp, Erstaunen aus. Die Meldung wurde am 27. September 2012 veröffentlicht und Arp reagierte Unmittelbar auf diese Neuigkeit.

Der SPD-Landesvorsitzende Ralf Stegner hatte bisher immer Druck gemacht, dass nach den gesetzlichen Vorschriften und nach dem Gesetz gehandelt werden müsse. Diesem Druck hatte auch der Innenminister sich bislang gebeugt und nach Recht und Gesetz gehandelt. Arp machte deutlich, dass ein anderer Weg negative Konsequenzen mit sich bringen könnte. Sollte das Innenministerium tatsächlich beabsichtigen die Lizenzvergabe beabsichtigt heraus zu zögern, dann könnte dies hohe Schadensersatzforderungen zur Folge haben.

Aufgrund dessen wird von Seiten des CDU-Abgeordneten nun gefordert, dass eine zügige Abarbeitung der Verfahren und der anhängigen Verfahren erfolgen sollte. Laut Arp sollte das Innenministerium auch in jedem Fall darauf bedacht sein, nicht den Eindruck zu erwecken, die Verfahren herauszögern zu wollen. Die Schadensersatzforderungen, die in einem solchen Fall die Folge sein könnten, würden sehr hoch sein und dem Bundesland zu Lasten fallen.

Dies wiederum würde die Steuerzahler belasten, denn diese müssten die verlorenen Gelder mit Hilfe der Steuern wieder ausgleichen. Dies ist natürlich nicht Sinn und Zweck der Angelegenheit und daher müssen die Vorsitzenden darauf bedacht sein nach Vorschrift zu handeln, um so Klagen oder Schadensersatzforderungen abzuwenden.

Die Entwicklung in Schleswig-Holstein, in Bezug auf die Lizenzvergabe, auf das bestehende Glücksspielgesetz und die geplante Rücknahme des Gesetzes einhergehend mit dem Plan des Anschlusses an den Glücksspieländerungsstaatsvertrag bleibt weiterhin abzuwarten.