Doch die Spiele werden nicht nur nebeneinander angeboten, sondern letztendlich gibt es in der heutigen Zeit bereits ein Zusammenspiel. Waffen aus den Videospielen werden zum Wetteinsatz für Glücksspiele und es hat online bereits ein virtueller Handel mit entsprechenden Waffen, auch Skins genannt, begonnen.

Waffen werden wie Aktien angelegt

Für das Spiel Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) werden virtuelle Waffen benötigt. Bei dem Spiel heißen die virtuellen Waffen, wie Messer, Pistolen und Gewehre, Skins. Je mehr Waffen, desto besser ist der Spieler, denn die Skins dienen in dem Spiel als Statussymbol. Viele Spieler sammeln die Waffen und legen diese wie Aktien an. Eine andere Möglichkeit ist es, die Skins als Einsatz für Glücksspielwetten zu nutzen. Skins sind somit zur virtuellen Währung im Online Business geworden. Über die Plattform Steam, die auch zum US-Konzern Valve gehört, können die Spieler Skins gewinnen oder für wenige Euros käuflich erwerben. Zudem gibt es weitere Plattformen, wo die Spieler ihre Skins zum Verkauf anbieten können oder zum Tausch.

Das Geschäft mit den Skins ist für Spieler, Entwickler und Anbieter ein Milliardengeschäft. Teilweise werden hier höhere Umsätze generiert als bei den bekannten Online Anbietern. Wie in jedem Bereich gibt es jedoch auch hier einen Schwarzmarkt. Das Angebot im Internet ist schwer zu kontrollieren und es setzen sich immer wieder ausländische Anbieter durch, die bei einem solch ertragsreichen Geschäft mitmischen wollen. Wer will bei Umsätzen von 7,4 Milliarden Dollar pro Jahr nicht auch einen Teil vom Kuchen abhaben?