Die Regulierung des Glücksspielmarktes der Vereinigten Staaten, die auch Betreibern wie "Bwin.Party" den Weg freimachen könnte, rückt in greifbare Nähe.

Denn eine Gesetzesvorlage, die virtuelles Glücksspiel im Casino gestattet, wird möglicherweise noch dieses Jahr dem amerikanischen Kongress vorgelegt werden. Laut einer amerikanischen Zeitung klettert die Möglichkeit einer landesweiten Rechtmäßigmachung von virtuellem Poker und weiteren Glücksspielen nach oben.

Dies sieht man besonders daran, dass der Mehrheitsführer des Senats und ein republikanischer Abgeordneter vor einiger Zeit das Justizministerium gebeten haben, die Maßnahmen zur Liberalisierung in den Bundesstaaten abzuschaffen. Damit wollten sie ausdrücken, dass eine einheitliche Regelung umso schwerer wird, je mehr Staaten individuelle Vorgaben haben.

Der Inhaber der "Las Vegas Sands"- Gruppe, der auch auf der Seite der Republikaner steht, soll die einheitliche Regelung unterstützen, da dies seine Gewinn noch ansteigen lassen kann. Man vermutet auch, dass er gute Verbindungen zum Mehrheitsführer des Repräsentantenhauses hat.

Der Sprecher des Repräsentantenhauses soll diesem Plan ebenfalls wohlgesinnt sein, denn sein treuer Berater wurde vor Kurzem zum "Vice President of Government Affairs" bei der "American Gaming Association" gemacht. Der Herausgeber eines Magazins für Glücksspiel sagt, dass nur noch die Gesetzesvorlage ausführlich gegliedert werden muss.

Er ist, was diese Maßnahme angeht, äußerst optimistisch. Fest steht aber, dass dieser Markt für die Branche des virtuellen Glücksspiels von großer Bedeutung ist.