Im Jahr 1891 besiegte ein Mann, Charles Deville Wells, die Bank von Monte Carlo, wobei er eine Summe in Höhe von einer Million Francs (in der heutigen Währung umgerechnet etwa 500.000 US-Dollar) gewann, an nur einem Nachmittag des puren Glücks.

In erster Linie war Wells als ein Betrüger bekannt. Er überzeugte Investoren ihm eine Summe in Höhe von 400 Pfund zur Verfügung zu stellen, um ein musikalisches Springseil zu entwickeln, dieses Geld nutzte Wells dann jedoch, um selbst einen tollen Nachmittag in Monte Carlos Casino zu verbringen. Der Betrüger fand sich an diesem Nachmittag am Roulettetisch ein und schaffte es dort ein sauberes Spiel zu machen. Hier gewann Wells innerhalb eines 11-Stunden-Marathons eine Summe in Höhe von rund einer Million Francs.

Aus Glück wurde Pech

Dieser Nachmittag im Monte Carlo Casino brachte Wells enormen Ruhm ein. Durch sein Glück an diesem Tag wurde er so berühmt, dass ein beliebter Song über seinen Sieg über die Bank in Monte Carlo geschrieben wurde. Trotz seiner unglaublichen Fähigkeit am Roulettetisch zu überzeugen verließ Wells das Glück kurze Zeit später. Als erstes verlor er sein gesamtes Geld im Casino von Monte Carlo.

Später wurde er in England wegen eines großen Betruges verhaftet. Acht Jahre lang überlebte er mit größeren Betrügereien, in dieser Zeit wurde er noch zwei weitere Male verhaftet. Er starb vollkommen verarmt und doch wurde sein großes Glück in Monte Carlo und sein Sieg über die dortige Casinobank bis heute nicht vergessen.