Diese erhöhten Einnahmen sind vor allem für den Staat besonders erfreulich. Trotzdem stehen die Casinos unter Erfolgsdruck und müssen weiterhin daran arbeiten, die Kunden von dem eigenen Angebot zu überzeugen. Die Einnahmen aus Losen, Lotto und Lotterien betrugen im ersten Halbjahr des Jahres eine Summe in Höhe von 44 Milliarden Euro.

Die Zahlen machen deutlich, dass vor allem Rubbellose bei den Italienern besonders beliebt sind. Insgesamt wurden in dem ersten Halbjahr 801 Millionen Euro für diese Art des Glücksspiels in Italien ausgegeben. Auch Lotto ist bei den Italienern sehr beliebt, wohingegen jedoch die Besucher in den Spielcasinos immer weniger werden. Genau aus diesem Grund sehen sich die Betreiber der Casinos unter enormem Druck, da auch dieser Bereich der Glücksspielbranche in Zukunft wieder Auftrieb erfahren soll.

Die sinkenden Zahlen in den Casinos werden von den Betreibern der Rezession zugeschrieben. Den Casino-Betreibern wird der Betrieb der eigenen Casinos durch die schwierige wirtschaftliche Situation zunehmend erschwert. Auch blieben die Besucher vermehrt aus, da im Juli die neue Anti Geldwäsche Regel eingeführt wurde. Diese setzt nämlich voraus, dass die Spieler im Casino nicht mehr als 1000 Euro in bar einsetzen dürfen. Die erschwerten Rahmenbedingungen machen es den Casino-Betreibern nicht leicht und diese bangen um die Zukunft der Casinos.

Die Betreiber der Casinos sind nun mit ihrem Anliegen und den Problemen vor die Regierung getreten. Hier wurde vor allem bemängelt, dass das Anti-Geldwäsche-Gesetz den Casino-Betreibern in den Nachbarländern österreich, Schweiz und Slowenien Vorteile verschafft und die Casinos im Nachbarland somit zu einer starken Konkurrenz geworden sind.

Durch die Ablehnung der Gesuche in Italien weitere Casino-Lizenzen zu erhalten und durch die Ablehnung der katholischen Parlamentarier wird es den Betreibern zunehmend erschwert und mit diesem Anliegen sprachen die Betreiber nun bei der Arbeitsministerin Elsa Fornero vor.