Hierbei handelt es sich um fünf Prozent aller Wetteinsätze, die eine Summe in Höhe von 4,8 Millionen Euro ergeben. Bei dieser Auswertung handelt es sich darüber hinaus ausschließlich um die Zahlen des regulierten Sportwettenmarkts, die Angebote des Schwarzmarktes wurden hierbei nicht berücksichtigt. Schätzungen zu Folge belaufen sich die Zahlen aus den Einnahmen des Schwarzmarktes auf eine Summe zwischen 1,5 bis 2 Milliarden Euro.

Bundeseinheitliche Lizensierung

Gewünscht ist es, dass die Zahlen des Schwarzmarktes in Zukunft geringer werden und dafür der Sportwettenmarkt weiterhin Wachstum verbuchen kann. Nach Angaben des DSWV-Präsidenten, Mathias Dahms, sei dies nur möglich, wenn eine grundlegende Reform des Glücksspielstaatsvertrages verabschiedet werden würde. Dies würde auch den Mitgliedern des Deutschen Sportwettenverbandes (DSWV) zu Gute kommen, denn hier werden seit Jahren von allen Mitgliedern Wettsteuern in Deutschland gezahlt. Mit einer bundesweiten Lizensierung könnte sowohl für die allgemeine Zahlung der Wettsteuer garantiert werden, ebenso bestünde Hoffnung, dass der Schwarzmarkt beseitigt oder zumindest verkleinert werden könnte.

Trotz der Problematiken rund um das private Sportwettenangebot kann der Sportwettenmarkt generell Erfolge verbuchen, dies ist auch beim DSWV zu bemerken. Hier erzählt Dahms mit Stolz, dass der Verband vier neue Mitglieder gewinnen konnte, die sich im Bereich der Online Sportwetten hervorragend auskennen. Zu den Neuzugängen gehören Bwin Österreich, Interwetten, Sky Betting and Gaming und Tipwin. Die Mitglieder des DSWV werden auch in Zukunft darum bemüht sein, sich für eine einheitliche und vor allem rechtssichere Regulierung im Bereich Sportwetten in Deutschland einzusetzen, so die Angabe des DSWV-Präsidenten Dahms.