Neben dem Rauchverbot werden auch Regelungen wie das Verbot von Doppelkonzessionen sowie das Verbot von Geräten zur Bargeldabhebung Einzug halten. Die neuen Regelungen sollen nur die Spielhallen betreffen, in Bezug auf die Regelungen für die Spielbanken soll sich nach Angaben der neuen Regierung bestehend aus SPD, Grünen und SSW nichts verändern.

Die Ausnahmen in Bezug auf das Rauchverbot beziehen sich auf die speziellen Raucherräume, die weiterhin bestehen bleiben dürfen. Bei diesen Raucherräumen handelt es sich um abgeschlossene Räume oder eben auch Raucherkabinen. In den entsprechenden Rauchherräumen sind allerdings nach der Gesetzgebung die Spielgeräte verboten, das bedeutet es dürfen in Raucherräumen und Raucherkabinen keine Spielgeräte aufgestellt werden. Es gibt auch Etablissements, die nicht vom Rauchverbot betroffen sind, bei diesen handelt es sich um Lokalitäten, die mit der Gesamtquadratmeterzahl unter 75 Quadratmetern liegen und keinen extra Raucherraum haben.

Für die überprüfung der Sozialkonzepte wurde nun eine Stelle benannt, die dafür zuständig sein soll. Bei dieser Stelle handelt es sich um das Ministerium für Gesundheit, durch welches die Sozialkonzepte geprüft werden sollen. Für die Spielgäste soll es von nun an die Möglichkeit geben, sich selbst Spielersperren aufzuerlegen. Neben den gesetzlichen Veränderungen, gab es auch Gesetzesvorschläge, die durch die bestehende Regierung abgelehnt wurden. Die Grünen, die SPD und die SSW entschieden sich die maximale Aufstellung von zwölf Geräten und das Alkoholverbot in Spielhallen abzulehnen. Der Gesetzesentwurf stammte von den Fraktionsvorsitzenden der CDU und der SPD.