Bekannt wurde das Unternehmen durch Spiele auf Facebook, die von Seiten der Entwickler Zyngas auf dem Markt präsentiert wurden. Zu diesen Spielen zählt zum Beispiel noch heute das beliebte Social Game Farmville. Doch nachdem die ersten Spiele auf Facebook mit großem Erfolg gefeiert wurden kamen keine neuen Erscheinungen von Seiten Zyngas, womit die negative Presse für das Unternehmen begann.

Nachdem der Bereich Social Gaming immer weniger erfolgreich und ertragsreich für das Unternehmen wurde konzentrierte Zynga sich auf den Echtgeldmarkt. Hier wurden große Pläne geschmiedet, die mittlerweile zu großen Teilen wieder zurückgezogen wurden.

Nachdem vorerst Markteintritte in mehreren Ländern auf dem Echtgeldmarkt geplant waren, hat Zynga sich nun entschieden lediglich den Markteintritt in groß Britannien zu wagen und anhand des Erfolges zu entscheiden, ob in dieser Richtung weiter gearbeitet werden kann.

Während die Pläne sich änderten haben in den vergangenen Monaten auch einige Veränderungen innerhalb des Unternehmens stattgefunden. Insgesamt 500 Mitarbeiter werden entlassen und Zyngas Gründer Marc Pincus wurde als Chef an die Spitze des Unternehmens gesetzt.

Dennoch schreibt das Unternehmen weiterhin rote Zahlen und im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz des Unternehmens um 21 Prozent. Auch die Aktie an der Börse fiel um 12 Prozent. Das Unternehmen befindet sich weiterhin in einer Abwärtsspirale, ohne dass derzeit eine Möglichkeit in Aussicht steht, wie in Zukunft wieder schwarze Zahlen im Bereich des Glücksspiels geschrieben werden könnten.