Zu Beginn konnte Las Vegas in den USA davon profitieren, denn die reichen Chinesen nutzten die speziellen Angebote der Casinos in Las Vegas und spielten vor Ort. Nun allerdings ist auch in Las Vegas ein Umsatzrückgang deutlich spürbar. Die Einnahmen sind im Monat Oktober um 36 Prozent gefallen. Der Umsatzrückgang komme vor allem durch den Rückgang der Spieler beim Baccarat zu Stande. An dieser Stelle wird auch deutlich, was der Umsatzrückgang in Las Vegas mit der Korruptionskampagne in Macau zu tun hat.

Weltweites VIP-Problem

Die High Roller aus China haben bereits im Juni dieses Jahres angefangen sich zurückzuziehen aus Macau, wodurch die Umsätze vor Ort stark gefallen sind. Experten gehen nun davon aus, dass sich dieses Verhalten der chinesischen High End Spieler auf Las Vegas übertragen hat. Darauf deutet die Tatsache, dass das Glücksspiel Baccarat am stärksten für den Rückgang der Einnahmen in Las Vegas verantwortlich ist.

Baccarat zählt in China und vor allem in Macau zu den beliebtesten Spielen im Casino. Doch nicht nur Macau und Las Vegas sind betroffen, auch in Singapur ist ein deutlicher Rückgang der Umsätze zu spüren.

Durch die Korruptionskampagne sind die VIP-Spieler in den vergangenen Monaten weniger geworden. Weniger VIP-Spieler bedeuten automatisch weniger Einnahmen, da beim Hocheinsatzspiel weniger Umsatz generiert wird. Hier fallen die Zahlen bereits ab, wenn nur einige wenige VIP-Spieler sich vom Markt zurückziehen, denn damit fallen auch merkliche Einsätze weg.

Der Rückgang bei den Einnahmen im Baccarat wirkt sich negativ auf die Gesamtumsätze der Casinos in Las Vegas aus, denn auch hier gilt der Baccarat-Bereich als wichtige Einnahmequelle. Seit Oktober fallen die Umsätze und der Trend geht weiterhin in diese Richtung.