Donald Trump hat es in der Vergangenheit geschafft, mit seinen Hasstiraden und Parolen Personen wie die beiden Boxer zu beleidigen. Diese haben daher entschieden, dass der Boxkampf nicht nur gegeneinander stattfinden soll, sondern letztendlich gemeinsam gegen Trump.

Die Trump-Stimmung sorgte in der Vergangenheit, nicht nur bei den Boxern, für Unbehagen. Er hatte sich negativ über Mexikaner und auch Muslims geäußert, demnach ist nachzuvollziehen, dass sich die Begeisterung über den Besuch Trumps bei dem Boxkampf in las Vegas in Grenzen hält. Die Boxer machen deutlich, dass sie nicht daran glaube, dass einen ähnlichen Kampf auch in Zukunft geben wird, sollte Trump die Präsidentschaftswahl in den USA gewinnen. Trumps Vorurteile gegenüber Minderheiten stoßen sowohl bei den Boxern als auch bei vielen amerikanischen Bürgern sauer auf.

Immobilienmogul macht Stimmung

Die Trump Kampagne in den USA machte in der Vergangenheit ordentlich Stimmung. Mit der Anti-Islam-Kampagne und seiner offensichtlich negativen Einstellung gegenüber weiteren Minderheiten polarisiert der 60-jährige Immobilienmogul. Nun wird er bei dem bevorstehenden Boxkampf erscheinen, der unter der Hand als "Anti-Trump-Event" ausgeschrieben wurde. Der Kampf wurde politisiert und auf diesem Weg erhoffen sich die Veranstalter eine Erhöhung der Einschaltquoten, was ein gelungener Nebeneffekt wäre.

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