Von Seiten des Bundesministers Thomas de Maiziere und Klaus Bouillon, dem saarländischen Innenminister und Vorsitzenden der Innenministerkonferenz der Länder (IMK) wurde nun die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2015 vorgestellt. Hierbei geht deutlich daraus hervor, dass es im vergangenen Jahr weniger Spielhallen-Überfälle gab.

Interessante Fakten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2015:

  • 18.611 Diebstähle von/aus Automaten
  • Zunahme solcher Verbrechen um über elf Prozent
  • 1.827 zusätzliche Fälle beim schweren Diebstahl (inklusive Bankautomaten)
  • Aufklärungsquote beim einfachen automatenbezogenen Diebstahl stieg leicht von 26,8 auf 28,4 Prozent
  • Raubüberfälle auf Spielhallen sank von 815 im Jahr 2014 auf 628
  • beim unerlaubten Glücksspiel sind die erfassten Fälle um 35 Prozent auf 502 zurückgegangen

Die Anzahl der Raubüberfälle auf Spielhallen hat somit im Jahresvergleich in 2015 abgenommen. Aus der Statistik geht darüber hinaus deutlich hervor, dass die Häufigkeit von Kriminalität in Verbindung mit Glücksspieletablissements in den Stadtstaaten am höchsten ist. Hier befindet sich die Hauptstadt Berlin auf Platz eins, dicht gefolgt von Hamburg. Während in Berlin im vergangenen Jahr 16.414 Fälle registriert wurden waren es im Vergleich in Baden Württemberg lediglich 5.761 Straftaten.