Wer die Casinos AG (Casag) in Zukunft führen wird ist bis heute noch ungewiss. Bisher wurde von Seiten des Personalausschuss noch nicht einmal eine Vorentscheidung getroffen. Dennoch wurde bereits heiß über das Thema diskutiert, allerdings bisher ohne Ergebnis.

Als nächstes soll eine Beratung zwischen dem Gremium unter Casag-Aufsichtsratschef Walter Rothensteiner erfolgen, damit dann eine Vorentscheidung beziehungsweise ein Vorschlag präsentiert werden kann. Die Sitzung, bei der der Vorschlag präsentiert werden soll, wurde vom Aufsichtsrat auf den 14. Dezember festgelegt.

Die eigentliche Frage, deren Antwort von besonderem Interesse ist, ist die, ob die Ende 2017 auslaufenden Vorstandsverträge von Karl Stoss und Dietmar Hoscher verlängert werden. Was der Aufsichtsrat fordert:

  • mehrere Stimmen des Aufsichtsrats sind für eine Ausschreibung
  • Neugestaltung der Verträge

Aktuell Zeigen die Anzeichen an, dass Hoscher nicht sicher in seiner aktuellen Position ist. Es ist bereits die Rede davon, dass seine Position sogar wackle. Im Vergleich verdient Hoscher mehr als sein Kollege Stoss. Bereits bei der letzten Vertragsverlängerung habe Hoscher auf eine Gehaltserhöhung gepocht. Doch nicht nur hier hat der Unternehmer im Voraus gedacht, sondern auch als es um seine Absicherung für die Zukunft ging.

Er legte nämlich besonderen Wert darauf, dass er auch nach seiner Vorstandszeit bei der Casag Sicherheit haben wird. Hierfür sorgte er, indem er vertraglich absicherte, dass er auch nach seiner Zeit im Vorstand des Unternehmens wieder „Generalbevollmächtigter“ der Casag wird. Vor seiner Vorstandszeit war Hoscher bereits als Generalbevollmächtigter tätig. Nach seinem Vertrag hat er Rückkehrrecht und das Besondere daran ist, dass er bei der Rückkehr in seine vorherige Position das gleiche Gehalt bekommen wird, welches er jetzt in der Vorstandsposition verdient.

Bevorstehende Ausschreibung?

Noch sind es nur Vermutungen und es steht nichts fest, wenn es um die Führungsebene der Casag geht. Es ist nicht klar, ob die Führungspositionen neu ausgeschrieben werden und wenn dann ist auch nicht klar, ob Hoscher und Stoss sich bewerben würden. Grundsätzlich muss Hoscher in jedem Fall keine Angst vor der Zukunft haben, denn ein sattes Gehalt ist ihm sicher, auch wenn er die Führungsetage der Casag verlassen muss.