Der Automatenverband beschwert sich nun, über die strenge Vorgehensweise in Bezug auf Wettlokale. Der Regierung wird Marktmanipulation vorgeworfen. Rot-Grün fordert die schnellere Schließung von illegalen Wettbüros, dies soll mit Hilfe einer erneuten Gesetzesänderung durchgesetzt werden.

Die schnelle Schließung von illegalen Wettbüros soll mit einer neuen Gesetzesnovelle durchgeführt werden können. Der Automatenverband kritisiert dieses Vorhaben, denn mit dieser Vorgehensweise würde die Regierung nicht auf die Bedürfnisse der Konsumenten eingehen. Verständnis könne für klare und einfache Regelungen aufgebracht werden, doch das Vorgehen aktuell entspreche weder den Vorstellungen des Verbands noch den Vorstellungen der Konsumenten.

Rechtswidrigkeiten bei der Gesetzgebung

Der Automatenverband kritisiert weiterhin das Verfahren in Bezug auf das kleine Glücksspiel, welches seit Jahresbeginn in Wien verboten ist. Bei diesem Verfahren sei es bereits zu zahlreichen Rechtswidrigkeiten gekommen, so die Kritik des Verbandes. Mit der gesetzlichen Regelung sei weder der Stadt noch den Konsumenten geholfen, denn durch das generelle Verbot des kleinen Glücksspiels in Wien würde man lediglich den Anbietern aus dem Ausland den Weg freimachen.

Während das Verbot in Wien also nun strenger durchgesetzt werden soll, können die Spieler sich bei den Angeboten im Internet austoben. Dieser Bereich ist nicht kontrollierbar und liegt in einer Art Grauzone. Durch die Regulierung in Wien würde man diesen Bereich jedoch lediglich weiter unterstützen, als durch klare Regelungen vor der eigenen Haustür zu kehren, so heißt es von Seiten des Automatenverbandes.

(Bildquelle:gluecksspieler.at)