Der Forscher fand heraus, wo die Schwachstellen bei den Spielautomaten liegen und konnte daher vorführen, wie ein Geldspielautomat manipuliert werden muss, um den gesamten Geldinhalt abzuräumen.

Die Forschungen von Barnaby Jack waren sehr langwierig, doch am Ende fand er raus, welche einfachen Mittel dazu notwendig sind, um die Spielautomaten auszutricksen. Mit diesen Manipulationen war es ihm möglich, verschiedene Geldspielgeräte zu plündern. Nicht nur entdeckte er die Schwachstellen von den Spielautomaten, sondern zusätzlich entwickelte er einfache Tools, die zur Manipulation genutzt werden konnten. Auf einer Sicherheitskonferenz in Las Vegas wurden die Manipulationsbeauftragten von Seiten des Sicherheitsforschers eindrucksvoll präsentiert.

Sicherheitslücken bei Geldspielgeräten

Bei den Untersuchungen verschiedener Geldspielgeräte fand der Forscher heraus, dass viele der Automaten Sicherheitslücken aufweisen. Dies waren meist Fehler in der Programmierung. Bei der Vorführung auf der Messe in Las Vegas bewies Jack mit Hilfe von einem Rootkit, einer Magnetkarte und einer bestimmten Zahlenkombination wie einfach es sein kann, den Spielautomaten auszutricksen. Die Vorführung hat bewirkt, dass die Automatenhersteller der betroffenen Geldspielgeräte die Sicherheitslücken bereits schließen können.

Natürlich lässt die Vorführung des Sicherheitsforschers vermuten, dass andere Geldspielgeräte ähnliche Sicherheitslücken aufweisen. Wahrscheinlich ist es für viele Automatenhersteller nun an der Zeit, sich um diese Sicherheitslücken zu kümmern, um die Manipulation an den Geldspielgeräten zu verhindern.