Das von der FDP und der CDU in Kiel initiierte Glücksspielgesetz wurde erst kürzlich abgesegnet.

Im Landtag schaffte man es nur mit einer Stimme Mehrheit, den Markt in Sachen legales Glücksspiel zu liberalisieren. Doch es ist fraglich, welche Konsequenzen den einzelnen Sparten drohen.

Die Judikative in Deutschland betrachtet Glücksspiele als Möglichkeiten, das Geld mit nicht kleiner Gefahr ins Spiel zu investieren. Die Vorlage des Nordlichts gestattet im März des folgenden Jahres, das Angebot in beinahe allen Sparten des Glücksspiels. Haben Spielstätten, virtuell oder real, die passende Zulassung, dann können sie von privaten Unternehmen ins Leben gerufen werden.

Dies trifft auch auf die Bereiche des Online Pokers, der Sportwetten und vielen Anderen zu. Es wird im Januar des folgenden Jahres gültig, die Zuteilungen der Konzessionen finden erst im März statt, es ist bereits möglich, Bewerbungen vorzulegen.

Der Staat profitiert hiervon ebenfalls, es gibt eine Abgabe von 20 Prozent und ist, was die globalen Steuersätze angeht, noch gut dabei. Das Bundesland erhofft sich einen jährlichen Zugewinn von etwa 60 Millionen Euro. Die Regierung in Kiel ist auch verpflichtet, die Einhaltung der etablierten Kriterien in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

Möchte man im nördlichen Bundesland ein Glücksspielunternehmen aufmachen, dann ist nur eine Filiale im Land nötig. Das Hauptquartier kann sich aber in der Europäischen Union oder außerhalb dieses Bündnisses befinden.

Der Vizevorsitzende der CDU im Kieler Landtag sagte, dass Schleswig-Holstein das erste Bundesland ist, das das Vorhandensein des World Wide Web zur Kenntnis nimmt und dementsprechend handelt.

Man ist auch das erste Land, welches die Glücksspiele im Internet durch eine Zulassung der Kontrolle des Staates unterwirft. Betreiber von Lotto im Privatbereich haben keine ganz so guten Karten, denn der Alleinanspruch des Staates auf Lotterien wird beibehalten werden.

Diese Anbieter können sich aber am Angebot in Sachen Lotterie beteiligen.