Beim Vergleich der Einnahmen wurde nun festgestellt, dass die Bilanzen des Jahres 2013 für die Schweizer Spielbanken erneut nicht sonderlich gut ausgefallen sind. Der Bruttospielertrag ist im vergangenen Jahr um 11,3 Millionen gesunken, was einen weit niedrigeren Bruttospielertrag mit sich brachte.

Der Jahresbericht wurde vergangene Woche von Seiten der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) veröffentlicht. Die ESBK sieht verschiedene Gründe für den Rückgang der Umsätze. Zum einen seien es die Anbieter aus dem Umland, die für die Schweizer Spielbanken eine große Konkurrenz darstellen. Auf der anderen Seite verbreitet sich das Online Glücksspiel immer noch sehr rasant. Das umfassende Glücksspielangebot im Internet macht es den landbasierten Glücksspielanbietern generell schwer, dies betreffe laut ESBK natürlich auch die Schweizer Casinos.

Die Bilanz des Vorjahres wäre nach Angaben der verantwortlichen noch viel schlechter ausgefallen, wären im vergangenen Jahr nicht die beiden neuen Casinos in Neuenburg und in Zürich eröffnet worden. Auch wenn in den neuen Casinos die Umsätze hinter den Erwartungen zurückblieben, so sorgten diese dennoch dafür, dass der Rückgang noch in einem akzeptablen Rahmen ist. Wären die Spielbanken in Neuenburg und Zürich nicht mit einberechnet worden, dann wäre der Rückgang der Umsätze in der Schweiz für alle Beteiligten viel stärker spürbar gewesen.

Auch die Spielbanken in der Schweiz haben sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Diese Beinhalten in erster Linie den Spielerschutz und den Schutz vor Geldwäsche. Hierzu müssen die Betreiber der Spielbanken besondere Auflagen erfüllen. Hinsichtlich dieser Auflagen werden dann regelmäßig Kontrollen durchgeführt, die die Casinos dazu bewegen, diese strengen Auflagen exakt einzuhalten.