Die umstrittene Seite WikiLeaks steht mit dem Online Glückspiel nicht in Verbindung, der Vergeltungsschlag Operation Payback aber schon. Die Hacker knacken Online Banken und sorgen für eine Menge Aufruhr.

Der Wirbel um WikiLeaks mag spannend, ärgerlich oder einfach nur langweilig gewesen sein, doch die Seite hatte keinerlei Einfluss auf das Alltagsleben. Doch seitdem der Kopf der Seite, Julian Assange, festgenommen wurde, hat sich das Blatt gewendet, denn Aktivisten, die seine Freilassung durchboxen wollen, knacken nach und nach die Systeme, wozu auch die Rechner der Online Banken gehören.

Diese Leute lehnen es vehement ab, als Hacker bezeichnet zu werden, doch was sind sie Anderes? Diese Tätigkeiten haben auch Konsequenzen für vorweihnachtliche Einkäufe im Netz und die Online Casinos, denn viele Kunden der Online Buchmacher klagen über Schwierigkeiten bei ihren Einzahlungen.

Falls man die Nachrichten im Fall Operation Payback mitverfolgt hat, dann ist es einem nicht entgangen, dass es Hackern schon geglückt ist, Visa und Mastercard massive Schwierigkeiten zu bescheren.

Überweisungen und Aktivitäten der Banken werden unterbrochen. So kann man sicher sein, dass man für diese Aktivitäten die große Aufmerksamkeit bekommt. Es sieht wohl so aus, als ob diese Aktion noch eine Zeitlang für Aufruhr sorgen wird.

Die Hacker sagten, dass sie den Online Betreibern noch immense Schwierigkeiten bereiten können. Diese Aktionen hätten Folgen für Online Casinos und Sportwetten im Netz. Jeder, der einen Nutzen von Internet und Banken im Netz hat, kann nur beten, dass die Befürworter von WikiLeaks bald begreifen, dass ihr unrechtmäßiger Aktionismus, der obendrein Unschuldige betrifft, nicht des Rätsels Lösung sein kann.

Diese Aktivitäten, wozu auch Hacken gehört, sind sicherlich nicht das passende Mittel um die Freilassung von Assange durchzusetzen, welcher auch illegaler Aktivitäten bezichtigt wird. Nur ein Gerichtsprozess kann klären, ob er zu Recht festgenommen wurde oder nicht.