Viele europäische Staaten bemühen sich, den Glücksspielmarkt im Bereich Onlinecasinos gesetzlich möglich zu machen und ihn zu kontrollieren. Man hofft auf hohe Steuereinnahmen, so bekommen Unternehmen, die international Geschäfte machen, keinen Zutritt zu den örtlichen Märkten.

Der Glücksspielmarkt in Europa ist ständig im Wachstum begriffen, doch dieser gute Aspekt steht immer mehr hinter einem schlechten Prozess zurück. Das Unterfangen, den europäischen Markt dahingehend zu kontrollieren und zu legalisieren wird zur nationalen Angelegenheit. In den meisten Fällen gestattet man den internationalen Anbietern keinen Zugang oder verlangt, dass sie enorm hohe Abgaben und Gebühren entrichten müssen.

Im Nachbarland Frankreich erhielten nichtfranzösische Anbieter erst nach langem Zaudern und großem Druck von der Regierung die Zulassung. Man erwartet, dass das skandinavische Land Dänemark es genau macht. In Italien wird der Markt nach und nach zugänglich gemacht und das Glücksspielverbot hierzulande könnte demnächst ein Fall für den Europäischen Gerichtshof werden, dies sind positive Ergebnisse.

Doch man muss auch sehen, dass es den ausländischen Betreibern wie bwin und PartyGaming besonders auf diesen Märkten schwer gemacht wird, Fuß zu fassen. Um jedem Land einen individuellen Lösungsvorschlag zu unterbreiten, müssten die Anbieter eine Milliarde Euro zahlen.