Die Nachfrage nach dem Glücksspiel ist in Japan groß, dies ist bereits bekannt. Bei den japanischen Politikern ist es nun im Gespräch vor Ort Casinotempel zu errichten, ähnlich wie in Macau und Las Vegas, um so Kunden die das Glücksspiel lieben, in bestimmte Regionen des Landes zu locken.

Zockerzentren in Japan zu errichten klingt nach großen Plänen. Natürlich sind nicht alle Beteiligten in Japan von dieser Idee begeistert, denn es gibt auch Gegner des Glücksspiels vor Ort. Die Glücksspielgegner warnen vor allem vor Gefahren, die das Glücksspiel mit sich bringen könnte. Auch wenn die Idee, vor Ort Zockerzentren zu errichten umgesetzt werden wird, so muss damit gerechnet werden, dass es von Seiten der Gegner einiges an Wiederstand geben wird.

Ein großer Faktor, der die Gegner in ihrer Entscheidung bestärkt, ist die Gefahr der Spielsucht. Weltweit ist bekannt, welche Folgen die Spielsucht für die betroffenen Personen und deren Umgebung mit sich bringen kann. Neben den einzelnen Fällen jedoch würde nach Meinung der Gegner auch die Kriminalitätsrate vor Ort ansteigen, denn Geldwäsche und Beschaffungskriminalität sind wichtige Themen, die nach Meinung der Gegner im Fall von Legalisierung des Glücksspiels berücksichtigt und beachtet werden müssen.

Neben den Gefahren werden jedoch auch positive Faktoren des Glücksspiels von Seiten der Befürworter aufgezeigt. So würden sich die Steuereinnahmen des Landes durch das Angebot von Glücksspiel erhöhen, denn durch das Glücksspielangebot würden Steuereinnahmen für das Land hinzukommen.

Die Gegner wiederum vertreten diesbezüglich die Meinung, dass der Großteil dieser Einnahmen in die Suchtarbeit gesteckt werden müsste, denn auch in Glücksspielmetropolen wie Las Vegas machen Studien deutlich, dass die Spielsucht in eben solchen Glücksspielmetropolen vermehrt vorhanden ist und daher in solchen Gebieten auch enorm viel Präventionsarbeit und Suchtbehandlung betrieben werden müsse.