Es gibt für die Spieler auch die Möglichkeit, den eigenen Spielerfolg zu beschleunigen, indem gegen Bargeld sogenannte Booster gekauft werden. Der Geldeinsatz bei den Social Games ermöglicht jedoch bisher keinen reellen Geldgewinn, sondern macht den Spielern während des Games lediglich zum Teil erfolgreicher. Daher gelten für die Social Games auch die Glücksspielrichtlinien nicht, da das Social Gaming bisher nicht dem Glücksspiel zugeordnet wird.

Offensichtlich kommen auf die Social Gaming Szene jedoch bald große Veränderungen zu. In New Jersey soll diesbezüglich der Anfang gemacht werden, denn hier ist es geplant die Social Games in Zukunft als Echtgeldspiele anzubieten. Dies würde bedeuten, dass das Social Gaming dann zum Glücksspiel umgewandelt wird. Es wird damit gerechnet, dass die landbasierten Casinos sich dies zu Eigen machen werden, um eben dieses Angebot auch in den eigenen Hallen anzubieten.

Klassische Casinospiele sind zwar heute noch sehr beliebt, aber gerade die jüngere Generation interessiert sich zunehmend mehr für Social Games. Vor allem der soziale Kontakt zu anderen Spielern und die Möglichkeit, mit den eigenen Freunden zu spielen, reizen gerade die jüngeren Leute. Wenn hierbei nun noch wirklich Geld gewonnen kann, dann würde das Social Gaming vermutlich einen noch größeren Reiz auf viele Spieler ausüben.

Social Games mit Glücksspielcharakter

Sollten diese Pläne tatsächlich in die Tat umgesetzt werden müssten die Bedingungen, die mit den Social Games verknüpft sind, natürlich angepasst werden. Derzeit dürfen die Social Games schon ab dem Alter von 13 Jahren gespielt werden. Mit der Kreditkarte der Eltern besteht sogar die Möglichkeit, dass die Jugendlichen sich die zusätzlichen Booster kaufen können.

Wenn das Social Gaming jedoch tatsächlich dem Glücksspiel zugeordnet werden sollte, dann müsste auch für die Social Games mit Echtgeldfunktion ein Mindestalter eingeführt werden, denn Glücksspiel ist generell erst ab einem Alter von frühestens 18 Jahren gestattet.