Der Mittelstürmer des Vereins Borussia Mönchengladbach wurde in diesem Jahr nicht für die Fußball WM 2014 in Brasilien nominiert, doch offensichtlich hat er einen guten Beschäftigungsersatz gefunden. Den Medien zu Folge wurde der deutsche Nationalspieler Dritter bei der World Series of Poker in Las Vegas. Mit einem Gewinn in Höhe von fast 37.000 Dollar konnte der Spieler das Finale der WSOP erfolgreich abschließen und belegte mit seinem Pokertalent den dritten Platz.

Vielleicht liegt es am Turniercharakter, dass die Fußballprofis dem beliebten Kartenspiel Poker so zugetan sind. Kruse musste eine Absage für die Fußballweltmeisterschaft 2014 durch den Trainer Jogi Löw hinnehmen und suchte sich trotz Enttäuschung schnell einen Ersatz. Nachdem er nicht zur WM nach Brasilien fahren konnte, qualifizierte er sich für eine WM in Las Vegas – die Weltmeisterschaft World Series of Poker. Nach der Qualifikation für das Finale konnte der leidenschaftliche Pokerspieler auch in der Finalrunde überzeugen und belegte dank seines Talents einen guten dritten Platz.

Die WSOP begann mit einer Teilnehmeranzahl in Höhe von 241 Spielern. Kruse schaffte es sich gegen viele gute Pokerspieler durchzusetzen und überstand Runde für Runde. Offensichtlich liegt dem Fußballprofi die gespielte Pokervariante "2-7 Lowball", bei der der Spieler mit dem niedrigsten Blatt gewinnt. Die Poker-Meisterschaft als Ersatz für die Fußballweltmeisterschaft, dies scheint der Anreiz gewesen zu sein, nach dem der Spieler sich für die Teilnahme an der WSOP entschied.

Auch wenn der Verdienst des Profifußballers am Pokertisch lange nicht so hoch ist, wie der der Spieler bei der Fußball-WM, so konnte Kruse sich dennoch in Las Vegas ein nettes Urlaubsgeld dazu verdienen und mit Spaß und Talent bei der WSOP 2014 überzeugen.