Der Pornoproduzent Francis hatte öffentliche Vorwürfe bekannt gemacht, die besagten, dass Wynn mehrfach Morddrohungen abgegeben haben sollte. Auf diese Anschuldigungen hin wies Wynn diese natürlich zurück, doch dies reichte ihm offensichtlich nicht. Der Fall ging vor Gericht und Wynn gewann den Prozess, in dem ihn 20 Millionen Euro Schadensersatz zugesprochen wurden.

Wynn gab vor Gericht an, dass die öffentliche Rufschädigung einer Diffamierung gleich komme und dass die Angaben des Pornoproduzenten, dass Wynn ihm aufgrund von Spielschulden mit Mord gedroht haben solle, dem ganzen Unternehmen und den Etablissements des Casino-Moguls schaden würden.

Der Prozess dauerte einige Wochen und im Ergebnis fiel der Prozess zu Gunsten Steve Wynns aus, dem ein hoher Schadensersatz zugesprochen wurde. Der Pornoproduzent machte allerdings bereits nach der Verhandlung deutlich, dass er aufgrund des Urteils in Berufung gehen wolle.

Wynn ist als Betreiber der legendären Casinos in Las Vegas bekannt. Nach der Verhandlung gab dieser bekannt, dass er den Betrag mit Abzügen der Gerichts- und Anwaltskosten komplett an gemeinnützige Einrichtungen spenden wolle. Während Wynn als Gewinner aus der Verhandlung ging, musste Francis den verlorenen Prozess hinnehmen.

Dieser machte bereits in den vergangenen Jahren einige negative Schlagzeilen, da er selbst und sein Unternehmen sich bereits mehrfach in den letzten Jahren vor Gericht verantworten mussten.