Die High Roller spielen in den Casinos um sehr viel Geld, daher funktionierten in den Casinos in Macau vor allem die VIP-Spieltische besonders gut. Die Situation in Macau hat sich nun jedoch rapide geändert, denn die Regierung hat der Korruption auf der Glücksspielinsel den Kampf angesagt. Dem übertriebenen Luxus vor Ort müsste laut den Politikern Einhalt geboten werden, doch dies verärgert gleichzeitig natürlich die High Roller.

Aus diesem Grund kehren diese dem Glücksspielmekka in China vermehrt den Rücken zu. Mit dem Abwenden der High Roller von Macau, sinken die Umsätze in Macau nun stetig. Dem wirtschaftlichen Aufschwung des Glücksspielmekkas scheint hiermit ein Ende gesetzt worden zu sein.

Nachdem Macau für die High Roller besonders verlockend war, wenden diese sich nun anderen Glücksspielhochburgen wie Las Vegas und den Philippinen zu. Die Glücksspielbetreiber vor Ort freuen sich natürlich über diese Entwicklung, denn diese begrüßen die gut zahlenden Casinogäste gerne in ihren Räumlichkeiten. Die Casinos in Sin City feiern hier bereits die ersten Erfolge, denn vor Ort ist ein Umsatzanstieg in Höhe von 3,7 Prozent zu verbuchen. Der steigende Umsatz bezieht sich vor allem auf die Baccarat-Tische, denn dieses Kartenspiel ist bei den High Rollern aus China besonders beliebt.

Umdenken in Macau

Nachdem nun bereits die Reiseveranstalter, die vorher die chinesischen High Roller nach Macau brachten, in Bezug auf die eigenen Angebote umdisponiert haben, versuchen nun auch die Casinobetreiber in Macau einige Veränderungen vorzunehmen. Das Angebot vor Ort soll sich von nun an an die durchschnittlichen Spieler richten.

Hier ist es für die Casinos in Macau besonders wichtig, dass dafür mehr Spieler in die Glücksspielmetropole gelockt werden. Das Angebot soll abgeändert werden, weniger VIP-Tische, dafür mehr Angebote im Bereich des Massentourismus. Wenn die Umsetzung klappt, dann vermutet Experten, dass auch hiermit genug Umsätze erzielt werden können.