Die führenden Köpfe der Glücksspielbranche sowohl im Offline- als auch im Onlinebereich in den Vereinigten Staaten fanden sich auf der iGaming Konferenz in Vegas zusammen.

Hier wurde über die aktuelle Situation und den Fortbestand dieser Branche im Land gesprochen. Es wurden zwei eminente Anliegen in den Mittelpunkt gerückt, zu einem, wann man sich im Land auf einen strukturierten Online Glücksspielmarkt einstellen kann und welche Formen des Glücksspiels hier erlaubt sein werden.

Das Treffen fand an zwei Tagen statt und hier diskutierte man zahlreiche Vorschläge in Bezug auf den Fortbestand der virtuellen Casinos weltweit.

Zahlreiche Fachleute aus der Branche verlangten, dass die Vereinigten Staaten keinerlei neuen Vorgaben ausarbeiten sollen, sie sollen sich vielmehr an die bewährten Prinzipien von beispielsweise Großbritannien, Italien und der Isle of Man halten.

Die Judikative im Land könnte es dem Nevada Gaming Control Board gleichtun, dieses arbeitet mit der Gambling Control Commission von Alderney zusammen.

Die These, dass das virtuelle Glücksspiel den echten Casinos die Gäste abjagt, ist nicht richtig. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die im Online Casino spielen, sicherer werden und sich dann in Spielstätten in der realen Welt versuchen.

Kurzum- sie üben im Internet und spielen dann in der Realität. Dass die klassischen Spielstätten weniger Besucher verbuchen können, ist der Finanzkrise geschuldet und nicht der Etablierung der Internetseiten für Glücksspiel.

Fachleute rechnen momentan damit, dass eine Zulassung im Bereich des virtuellen Glücksspiels nur den Lizenzinhabern von klassischem Spiel zugänglich sein wird.

So mancher Teilnehmer der Konferenz ließ aus diesem Grund verlauten, dass man sich um eine Zulassung für klassisches Glücksspiel bemühen werde.