Bei dem Palais gibt es einige Schwierigkeiten, die durch eine entsprechende Planung jedoch optimal gelöst werden könnten, so der Stiftungsvorstand Maximilian Schaffgotsch. Das Palais weist Schwierigkeiten in Verwaltung und Erhaltung auf. Durch eine entsprechende Nutzung könnte jedoch die Anzahl der Besucher beschränkt werden, wodurch sowohl Haustechnik als auch Belüftung kein Problem mehr darstellen würden. Die Steuerbarkeit des Raumklimas sei durch eine stetige, aber geringe Besucherzahl besser gegeben. Auch würde die stabile Auslastung der Räumlichkeiten durch Besucher den vorhandenen Gemälden zu Gute kommen.

Wenn das Kasinoprojekt zustande kommen sollte, so könnte das komplette Gelände mit Parkanlage komplett ausgenutzt werden. Auch der Park könnte dann in Zukunft für die Besucher nutzbar werden. Hier ist nicht nur von Restaurant, Caf? und Tennisplatz die Rede, sondern auch von ausreichend Fläche, um Joggern, Familien und Touristen ausreichend Platz für Erholung und Sport zu bieten. Auch die Errichtung von Spielplätzen auf dem weitläufigen Gelände wäre denkbar, da die Umgebung diesbezüglich nicht viele bis gar keine Angebote vorzuweisen hat. Die Familienstiftung wäre verantwortlich für die Umsetzung dieser Pläne und auch die Kosten müssten von der Stiftung getragen werden.

Neben den Plänen für die öffentlichkeit, soll im Gartenhaus außerdem ein Boutique-Hotel errichtet werden. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die Schweizer Botschaft. Hier soll natürlich kein öffentlicher Park davorliegen, weshalb das Parkstück, welches sich direkt vor dem Palais befindet, weiterhin nicht für die öffentlichkeit zugänglich sein wird. Für die Einrichtung und Restauration des Palais selber wären dann die Casinobetreiber zuständig. Sollte die Lizenz allerdings nicht ausgegeben werden, dann würde das Palais weiterhin leer stehen und dann müsste über die zukünftige Verwertung nachgedacht werden. Im Gespräch ist hier bereits die Errichtung eines exklusiven Resorts.