In der Sportwettenbranche wurde ein neuer Deal beschlossen. Hierbei geht es um den deutschen Automatenkonzern Gauselmann Gruppe, der sich mit dem neusten Deal an den Branchenriesen Novomatic heranwagt. Bei dem Deal geht es um eine Übernahme. Der Anbieter Cashpoint, der zur deutschen Gauselmann-Gruppe gehört, hat den kleinen Konkurrenten Wettpunkt übernommen. In Zusammenarbeit sollen in Zukunft insgesamt rund 100 Filialen betrieben werden. Mit dem gemeinsamen Betrieb wird die Marke Wettpunkt in Zukunft gänzlich verschwinden.

Fakten zu Wettpunkt:

  • Eigentümer Hannes Bohinc verkaufte vor fünf Jahren Wettpunkt an einen russischen Oligarchen
  • Gauselmann übernahm nun die Büros von dem Russen
  • Wettpunkt betreibt rund 25 Filialen hauptsächlich in Wien

Cashpoint als die Nummer Zwei

In Österreich sorgt Cashpoint nun mit dem Zusammenschluss dafür, dass man näher an den Marktführer Novomatic herankommt. Man nähert sich an, bleibt dabei jedoch trotzdem die Nummer zwei. Novomatic hat sich auch in Deutschland einen großen Bekanntheitsgrad erarbeitet. So bietet der niederösterreichische Glücksspielkonzern in Deutschland verschiedene Highlights unter der Marke Löwen Entertainment an. Während die Konkurrenten in Bezug auf Spielhallen noch getrennt voneinander agieren, so haben die Unternehmen sich im Bereich der Spielbanken für die Zusammenarbeit entschieden. Hier arbeiten die Unternehmen zusammen, seit Gauselmann zum Jahresanfang bei der Berliner Spielbank eingestiegen ist, wo Novomatic als Eigentümer mit den meisten Anteilen gilt.

Gauselmanns Franchisekonzept für Cashpoint

Cashpoint ist eine bekannte Sportwettenkette, die bereits vor etwa 20 Jahren gegründet wurde. Im Jahr 2005 wurde Cashpoint von Gauselmann übernommen. Mit der Übernahme von Cashpoint etablierte Gauselmann hierfür ein umfassendes Franchisekonzept. Der ehemalige Gründer von Cashpoint, Münzker, ist auch heute noch größter Franchisenehmer des Unternehmens. Das Konzept des Unternehmens sieht vor, dass das Angebot nicht nur in den Wettlokalen zur Verfügung gestellt wird, sondern auch im Internet.