Diese Entscheidung hatte die baselstädtische Regierung getroffen und öffentlich präzisiert. Bei der Überarbeitung der Verordnung im vergangenen jahr hatte die Regierung eine neue Kategorie geschaffen, die unter dem Namen "Schwerpunkt Projekte" bekannt ist. Dank dieser Kategorie ist es möglich, auch kommerzielle Anlässe zu unterstützen. Die Swisslos Zuschüsse liegen in dieser Kategorie bei einer Summe in Höhe von 100.000 Franken.

Nachdem entschieden wurde, dass Zuschüsse auch an Kommerzielle gezahlt werden dürfen, hagelte es direkt im Anschluss an Kritik. Nach Angaben der Kritiker würden Spenden an Unternehmen wie beispielsweise Basel Tattoo, Baloise Session, Musikantenstadl oder das Musical "The Lion King" gehen, was wiederum der bundesrechtlichen Bedingung der Gemeinnützigkeit wiedersprechen würde. Aufgrund dieser Kritik wird von Seiten der Regierung nun eine Präzisierung vorgenommen um Klarheit in dieser Sache herbeizuführen.

Änderung des Paragraphen 5

Mit der Präzisierung wurde hier und da auch eine adere Formulierung vorgenommen, um so Klarheit in diese Sache zu bringen. So wurde der Paragraph 5 geändert, in dem vorher der Begriff der Gemeinnützigkeit etwas anders dargestellt war. So hieß es vorher, dass gewinnorientierte Organisationen dann als gemeinnützig gelten, wenn die Unterstützung eines Projekts im Interesse der Allgemeinheit liegt.

Nach der Änderung heißt es nun, dass Beiträge an gewinnorientierte Institutionen nur dann möglich sind, wenn die Zuwendungen ausschließlich gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken dienen. Zudem werden nach Paragraph zwei nur Beiträge für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich zugelassen.