Zehn Pokerspieler waren in diesem Jahr für die Aufnahme in die Poker Hall of Fame vorgesehen, doch wirklich etwas vollbracht haben nur zwei von ihnen. Die beiden Profis im Poker Erik Seidel und Dan Harrington komplettieren nun die 40, denn sie kommen in diese Hall of Fame.

Im letzten Jahr wurde nur ein Spieler aufgenommen, Mike Sexton, in diesem Jahr sind es zwei, die einen Platz in der Hall of Fame erhalten. Doch bis dies erreicht war, war es ein langer Weg. Zehn waren in der Endrunde der Nominierung für die Aufnahme in der Hall of Fame.

Die Poker Hall of Fame Govering urteilte darüber, wer nun wirklich zu den Poker-Berühmtheiten zählen darf. Seidel und Harrington sind die beiden Glücklichen, die sich dieses Jahr die Sporen verdient haben, um in der Halle einen Platz zu bekommen. Die zwei Spieler vollbrachten im Jahr 2010 große Taten.

Sie begannen ihre Laufbahn mit dem Spiel von Turnierbackgammon, später entdeckten sie ihre Leidenschaft für Poker im newyorkischen Mayfair Club. Harrington gelang es 2003 und 2004 als bislang einzigem Spieler zweimal nacheinander an den Finaltisch der World Series of Poker zu gelangen.

1995 ging er aus dem begehrten Turnier als Sieger hervor, doch bereits vorher konnte er mehrere Gewinne einfahren, gesamt hat er mit dem Pokern 6,5 Millionen Dollar eingenommen. Zudem verfasste er einige Bücher, in denen er alten Hasen und jungen Hüpfern das Pokern erklärt.

Doch das war noch nicht alles, er feiert großen Erfolg als Schachspieler, Immobilienhändler, Rechtsanwalt und Aktienhändler. Auch bei Seidel ist es deutlich weswegen er dieses Jahr in die Hall of Fame gelangt. Bei der WSOP ergatterte er schon acht Bracelets und gewann fast 50mal, doch ein 1. Platz ist bisher noch nicht geglückt.

Doch dies dürfte ihn nicht wieder beschäftigen, denn mit seinem Händchen für Poker hat er schon stolze 9 Millionen Dollar verdient. Zu Ehre in diese Hall of Fame zu kommen sagte er, dass er sich sehr geehrt fühle, ausgewählt worden und ein Teil der Poker Hall of Fame zu sein.

Mit Dan Harrington dorthin zu kommen, sei für ihn ein Extrabonbon. Sie hätten in der früheren Laufbahn viel zusammen gepokert und er sei ein guter Freund für ihn geworden, das Spiel entdeckte man im Mayfair Club in der Stadt New York.

Er habe eine tiefe Achtung vor den Bewohnern der Poker Hall of Fame, denn er habe mit vielen von ihnen, etliche Jahre gepokert. Es sei etwas ganz Besonderes, es ihnen nun gleich zu tun. Nominiert waren zudem noch Chris Ferguson, Scotty Nguyen, Tom McEvoy, Barry Greenstein, Daniel Negreanu, Phil Ivey, Jennifer Harman-Traniello und Linda Johnson.

Wenn man in die Poker Hall of Fame kommen will, muss man einige Kriterien erfüllen. Man muss gegen die weltbesten Pokerspieler angetreten sein, man muss im High-Stakes Bereich gepokert haben, man muss langfristig gute Leistungen erbracht und sie die Achtung der anderen Pokerspieler verschafft haben.

Man sollte zum größten Teil an der Entwicklung und dem Erfolg des Spiel mitgewirkt haben und dies mit langfristig wichtigen Resultaten.