Das Casino hat nun Klage eingereicht, ob diese erfolgreich sein wird bleibt abzuwarten. Seit das Thema in den Medien publiziert wurde, haben sich natürlich bei den Experten, Fans und Gegnern auch Meinungen gebildet. Die meisten Meinungen gehen jedoch in die Richtung, dass sie daran zweifeln, dass es sich in dem aktuellen Fall um den Pokerspieler Ivey tatsächlich um Betrug handelte.

Aaron Todd, der als Kritiker für die Webseite CasinoCity bekannt ist, macht in seiner Kritik sehr deutlich, dass er nicht davon ausgehe, dass es sich in dem Fall rund um Ivey tatsächlich um Betrug handle. In der Klage geht es darum, dass Ivey einen Kartenfehler zu seinen Gunsten genutzt haben solle, um beim Baccarat einen Vorteil zu erhalten. Todd sowie einige andere Kritiker auch, sind jedoch der Meinung, dass der Kartenfehler in der Verantwortung des Casinos liege. Dies bedeutet, dass nach Meinung der Kritiker das Casino hätte aufpassen müssen und das Kartendeck vor Spielbeginn am Tisch hätte überprüft werden müssen, damit solch ein Fehler nicht passieren kann.

Im Falle des Borgata Casinos wurde von Seiten des Casinos ein Kartendeck gekauft, welches schon von Seiten des Herstellers auf den Kartenrückseiten einen Fehler aufwies. Diesen Fehler zu entdecken sei in der Verantwortung des Casinos gewesen und nicht die Schuld der Spieler. Auch wenn der Spieler Ivey, den Kartenfehler zu seinem Vorteil genutzt haben sollte, so habe dieser damit keinen Betrug vorgenommen, da er nicht selbst die Karten auf den Rückseiten markiert hatte oder ähnliches. Es bleibt abzuwarten, ob neben den Kritikern auch die Richter dieser Meinung sein und welche Entscheidung vor Gericht fallen wird.